[Daniil Charms, Foto aus dem Ermittlungsverfahren von 1931]

Daniil Charms (1905 – 1942)

Ein schrecklicher Tod

Einmal saß ein Mann, der Hunger fühlte,

bei Tisch und aß Koteletts,

Daneben stand seine Frau und redete die ganze Zeit darüber,

dass in Koteletts wenig Schwein enthalten sei.

Er jedoch aß, und aß, und aß, und aß, und aß, bis

er irgendwo im Magen zu spüren begann

eine tödliche Schwere.

Nachdem er die hinterhältige Nahrung weggeschoben hatte,

begann er zu zittern und zu weinen.

Die goldene Uhr in seiner Westentasche tickte nicht mehr.

Plötzlich wurden seine Haare immer lichter, der Blick

hellte sich auf,

Seine Ohren fielen zu Boden,

so wie im Herbst die gelben Blätter von den Pappeln

purzeln,

Und schnell ereilte ihn der Tod.

1935


Nachruf auf Kasimir Malevič

Nachdem der Strom abriss des Bewusstseins,
Schaust du dich um, mit Stolz bekümmernd das Gesicht.
Dein Name ist Kasimir.
Du schaust, wie die Sonne deiner Errettung verblasst.
Von Schönheit scheinen die Gebirge deiner Erde zerfressen,
Es ist kein Platz mehr da, deine Figur aufrecht zu erhalten.
Gib mir deine Augen! Öffne die Fenster an deiner Omme!
Was bist du, Mensch, mit Stolz bekümmernd das Gesicht?
Dein Leben ist nur eine Fliege und deine Wünsche sind Würmerfraß.
Die Sonne deiner Errettung leuchtet nicht mehr.
Zu den Füßen legt der Donner den Helm deines Hauptes ab.
Pe ist das Tintenfass deiner Worte.
Trr sind deine Wünsche.
Agalton ist dein bedrücktes Bewusstsein.
Hej, Kasimir! Wo ist dein Tisch?
Er ist wohl nicht mehr und deine Wünsche trr.
Hej, Kasimir! Wo ist deine Freundin?
Auch sie ist nicht mehr, und das Tintenfass deiner Gedanken pe.
Acht Jahre lang schnippste es in deinen Ohren,
Fünfzig Minuten lang hämmerte es in deinem Herzen,
Zehn Mal verfloss der Strom vor dir,
Zur Neige ging das Tintenfass deiner Wünsche Trr und Pe.
»Das ist ein Ding«, sagst du und dein Bewusstsein Agalton.
Hier stehst du und scheinst mit den Armen den Rauch wegzuwedeln.
Es verlöscht der stolzbekümmerte Ausdruck deines Gesichts;
Es verschwindet dein Bewusstsein und deine Wünsche trr.

5., 13. Mai 1935
Daniil Charms-Šardam


Lied

Wir schließen unsre Augen,
        Menschen! Menschen!
Wir öffnen unsre Augen,
        Krieger! Krieger!

Erhebt uns über die Wasser,
        Engel! Engel!
Ertränkt den Feind im Wasser,
        Dämonen! Dämonen!

Wir schlossen unsre Augen,
        Menschen! Menschen!
Wir öffneten unsre Augen,
        Krieger! Krieger!

Gebt uns die Macht übers Wasser zu fliegen,
        Vögel! Vögel!
Gebt uns den Mut im Wasser zu ertrinken,
        Fische! Fische!

1935


* * *

Ging Petrov einst in den Wald.
Ging und ging, verschwand sobald.
»So etwas!«, Herr Bergson schreit,
»Ist's ein Traum? Nein, Wirklichkeit«.
Schaut, bis er den Graben sieht,
wo Petrov am Boden sitzt.
Und auch Bergson kriecht dorthin.
Kriecht und kriecht, bis er verschwind't.
Und Petrov?, der wundert sich:
»Ganz gesund bin ich wohl nicht.
Wo blieb Bergson weit und breit?
Ist's ein Traum? Nein, Wirklichkeit«.

(1936 – 1937)


* * *

Ich schaute lange auf grünende Bäume
Frieden erfüllte meine Seele.
Noch gibt es keine großen und zusammenhängenden Gedanken wie früher
Dieselben fragmentarischen Flöckchen und Schwänzchen.
Bald blitzt das irdische Wollen auf
Bald streckt sich die Hand zum bemerkenswerten Buch
Bald greife ich plötzlich zum Blatt Papier,
Und sofort schießt ein süßer Traum durch den Kopf
Setze mich ans Fenster in den tiefen Sessel,
Schaue auf die Uhr, rauche ein Pfeifchen,
Doch sofort springe ich auf und gehe zum Tisch,
Setze mich auf den harten Stuhl und drehe mir eine Zigarette.
Ich sehe es läuft eine Spinne an der Wand
Ich beobachte sie, kann mich nicht losreißen.
Sie stört mich den Füller zur Hand zu nehmen.
Die Spinne erschlagen!
Zu faul um aufzustehen.
Jetzt schaue ich in mich selbst
Doch leer ist's in mir, eintönig und langweilig,
Nirgends schlägt die Intensität des Lebens,
Alles ist welk und schläfrig wie eine feuchte Scheune.
Eben war ich noch in mir
Und jetzt stehe ich vor euch.
Ihr erwartet, dass ich von meiner Reise berichte,
Doch ich schweige, weil ich nichts gesehen habe.
Verlasst mich und lasst mich in Ruhe die grünenden Bäume betrachten.
Vielleicht findet meine Seele dann den Frieden.
Vielleicht erwacht dann meine Seele
Und ich erwache und in mir beginnt die Intensität des Lebens zu schlagen.

Daniil Charms
2. August 1937


* * *

Einer Frau die Uhr abgreifen,
Das ist schön und äußerst zart;
Zum Gedenken schenkt man Seife,
Duft, Zigarren und 'nen Bart.

13. März 1938


Der wolllüstige Holzfäller

Als in der Ferne Sägen stiebten,
Und Äxte schlugen laut und hell –
Begann ich Freundinnen zu lieben
Und liebte alle ungezählt.

Ihr Freundinnen, ach, all ihr Lieben,
Wie gern berührt euch meine Hand.
Ihr seid so zart! Ihr seid so biegsam!
Und eine schöner als die andre!

Wie gern berühr ich eure Brüste,
Fahr mit dem Mund das Bein entlang …
Kein Mensch mir noch zu helfen wüsste!
Nur Gott allein noch helfen kann!

24. August 1938
D. Ch.


* * *

Lange dachte ich an Adler
Habe viel verstanden:
Adler fliegen in den Wolken,
Fliegen, keinen zu berührn.
Ich begriff, die Adler leben auf den Felsen, in den Bergen,
Sind der Wassergeister Freunde.
Lange dachte ich an Adler,
Doch hab ich sie wohl mit den Fliegen verwechselt.

15. März 1939


Der Lügner

Wisst ihr's?
Wisst ihr's?
Wisst ihr's?
Wisst ihr's?
Nun, natürlich wisst ihr's!
Ist doch klar, dass ihr es wisst!
Ohne Zweifel,
Ohne Zweifel,
Ohne Zweifel, ganz gewiss!

Nein! Nein! Nein! Nein!
Uns ist alles ungewiss,
Denn wir haben nichts gehört,
Denn wir hörten, und wir sahen,
Und wir wissen
Einfach nichts!

Doch ihr wisst doch wohl, was MEIN?
Doch ihr wisst doch wohl, was PA?
Doch ihr wisst doch wohl, was PI?
Dass mein Papi insgesamt
Vierzig Söhne ausgesandt?
Vierzig ganz gesunde Söhne –
Und nicht zwanzig,
Und nicht dreißig, –
Sondern vierzig ausgesandt!

Du! Du! Du! Du!
Lügst! Lügst! Lügst! Lügst!
Vielleicht zwanzig,
Vielleicht dreißig,
Vielleicht auch noch dies und das,
Aber vierzig,
Ganze vierzig, –
Das ist ausgemachter Quatsch!

Doch ihr wisst doch wohl was HU?
Doch ihr wisst doch wohl, was UN?
Doch ihr wisst doch wohl, was DE?
Dass die kaltnasigen Hunde
Sich das Fliegen beigebracht?
Beigebracht genau wie Vögel,
Nicht wie Tiere,
Nicht wie Fische,
Sondern wie's ein Habicht macht!

Du! Du! Du! Du!
Lügst! Lügst! Lügst! Lügst!
Wie die Tiere,
Wie die Fische,
Vielleicht auch noch dies und das,
Doch wie Habichte,
Wie Vögel, –
Das ist ausgemachter Quatsch!

Doch ihr wisst doch wohl was AM?
Doch ihr wisst doch wohl, was HIM?
Doch ihr wisst doch wohl, was MEL?
Dass am Himmel
Statt der Sonne
Stehen wird ein großes Rad?
Stehen wird ein großes goldnes –
Und kein Teller,
Und kein Fladen, –
Sondern nur ein großes Rad!

Du! Du! Du! Du!
Lügst! Lügst! Lügst! Lügst!
Wär's ein Teller,
Wär's ein Fladen,
Vielleicht auch noch dies und das,
Doch ein großes goldnes Rad, –
Das ist ausgemachter Quatsch!

Doch ihr wisst doch wohl was UN?
Doch ihr wisst doch wohl, was TERM?
Doch ihr wisst doch wohl, was MEER?
Dass ein Wächter unter'm Meer
Steht mit einem Schießgewehr!

Du! Du! Du! Du!
Lügst! Lügst! Lügst! Lügst!
Mit 'nem Knüppel,
Mit 'nem Besen,
Vielleicht auch noch dies und das,
Doch mit einem Schießgewehr, –
Das ist ausgemachter Quatsch!

Doch ihr wisst doch wohl was ZUR?
Doch ihr wisst doch wohl, was NA?
Doch ihr wisst doch wohl, was SE?
Dass zur Nase
Mit den Händen,
Mit den Füßen
Keiner fasst,
Dass zur Nase
Selbst auf Händen,
Selbst auf Füßen
Keiner fahren,
Keiner springen,
Dass die Nase zu erreichen,
Keiner jemals schaffen kann!

Du! Du! Du! Du!
Lügst! Lügst! Lügst! Lügst!
Hinzufahren,
Hinzuspringen,
Vielleicht auch noch dies und das,
Doch sie mit der Hand erreichen –
Das ist
Ausgemachter
Quatsch!

1930


Ein Mann kam aus dem Haus heraus

Ein Mann kam aus dem Haus heraus
Mit Stöckchen und mit Sack
      Zur Reise weit,
      Zur Reise weit
Hat er sich aufgemacht.

Er ging direkt und geradeaus
Nach vorn nur fiel sein Blick.
      Schlief nicht, trank nicht,
      Trank nicht, schlief nicht,
Schlief nicht, aß kein Stück.

Er ging in einen dunklen Wald.
Es war im Abendrot.
      Seit jener Zeit,
      Seit jener Zeit,
Seit damals ist er fort.

Doch sollte es passieren, dass
Ihn irgend-jemand trifft,
      Dann seid so gut,
      Dann seid so gut
Und teilt es gleich uns mit.

1937


Страшная смерть

Однажды один человек, чувствуя голод,

сидел за столом и ел котлеты,

А рядом стояла его супруга и все говорила

о том, что в котлетах мало свинины.

Однако он ел, и ел, и ел, и ел, и ел, покуда

не почувствовал где-то в желудке

смертельную тяжесть.

Тогда, отодвинув коварную пищу,

он задрожал и заплакал.

В кармане его золотые часы перестали тикать.

Волосы вдруг у него посветлели, взор прояснился,

Уши его упали на пол,

как осенью падают с тополя желтые

листья,

И он скоропостижно умер.

 
1935


На смерть Казимира Малевича

Памяти разорвав струю,
Ты глядишь кругом, гордостью сокрушив лицо.
Имя тебе – Казимир.
Ты глядишь как меркнет солнце спасения твоего.
От красоты якобы растерзаны горы земли твоей,
Нет площади поддержать фигуру твою.
Дай мне глаза твои! Растворю окно на своей башке!
Что ты человек, гордостью сокрушил лицо?
Только муха жизнь твоя и желание твоё – жирная снедь.
Не блестит солнце спасения твоего.
Гром положит к ногам шлем главы твоей.
Пе – чернильница слов твоих.
Трр – желание твое.
Агалтон – тощая память твоя.
Ей Казимир! Где твой стол?
Якобы нет его и желание твоё трр.
Ей, Казимир! Где подруга твоя?
И той нет, и чернильница памяти твоей пе.
Восемь лет прощелкало в ушах у тебя,
Пятьдесят минут простучало в сердце твоем,
Десять раз протекла река пред тобой,
Прекратилась чернильница желания твоего Трр и Пс.
«Вот штука-то», – говоришь ты, и память твоя Агалтон.
Вот стоишь ты и якобы раздвигаешь руками дым.
Меркнет гордостью сокрушённое выражение лица твоего;
Исчезает память твоя и желание твоё трр.

5, 13 мая 1935 года
Даниил Хармс – Шардам


Песнь

Мы закроем наши глаза,
        Люди! Люди!
Мы откроем наши глаза,
        Воины! Воины!

Поднимитенас над водой,
        Ангелы! Ангелы!
Потопите врага под водой,
        Демоны! Демоны!

Мы закрыли наши глаза,
        Люди! Люди!
Мы открыли наши глаза,
        Воины! Воины!

Дайте силу нам полететь над водой,
        Птицы! Птицы!
Дайте мужество нам умереть под водой,
        Рыбы! Рыбы!

1935


* * *

Шел Петров однажды в лес.
Шел и шел и вдруг исчез.
«Ну и ну, – сказал Вергсон, –
Сон ли это? Нет, не сон».
Посмотрел и видит ров,
А во рву сидит Петров.
И Бергсон туда полез.
Лез и лез и вдруг исчез.
Удивляется Петров:
«Я, должно быть, нездоров.
Видел я: исчез Бергсон.
Сон ли это? Нет, не сон».

1936 – 1937


* * *

Я долго смотрел на зелёные деревья
Покой наполнял мою душу.
Ещё по-прежнему нет больших и единых мыслей
Такие же клочья обрывки и хвостики.
То вспыхнет земное желание,
То протянется рука к занимательной книге
То вдруг хватаю листок бумаги,
То тут же в голову сладкий сон стучится.
Сажусь к окну в глубокое кресло,
Смотрю на часы, закуриваю трубку,
Но тут же вскакиваю и перехожу к столу,
Сажусь на твердый стул и скручиваю себе папиросу.
Я вижу бежит по стене паучок
Я слежу за ним, не могу оторваться.
Он мне мешает взять в руку перо.
Убить паука!
Лень подняться.
Теперь я гляжу внутрь себя.
Но пусто во мне, однообразно и скучно,
Нигде не бъется интенсивная жизнь,
Всё вяло и сонно как сырая солома.
Вот я побывал сам в себе
И теперь стою перед вами.
Вы ждёте, что я расскажу о своем путешествии,
Но я молчу, потому что я ничего не видел.
Оставьте меня и дайте спокойно смотреть на зелёные деревья.
Тогда может быть покой наполнит мою душу.
Тогда быть может проснется моя душа,
И я проснусь, и во мне забьётся интенсивная жизнь.

Даниил Хармс
2 августа 1937 года


* * *

Красиво это, очень мило:
Отнять у женщины часы
И подарить на память мыло,
Духи, цыгарки и усы.

13 марта 1938 года


Сладострастный древоруб

Когда вдали сверкнули пилы,
И прозвенели топоры –
Мне все подруги стали милы,
И я влюблён в них с той поры.

Подруги, милые подруги,
Приятно трогать вас рукой.
Вы так нежны! Вы так упруги!
Одна прекраснее другой!

Приятно трогать ваши груди,
Скользить губами вдоль ноги…
О помогите люди люди!
О Боже, Боже помоги!

24 августа 1938 года
Д. Х.


* * *

Я долго думал об орлах
И понял многое:
Орлы летают в облаках,
Летают, никого не трогая.
Я понял, что живут орлы на скалах и в горах,
И дружат с водяными духами.
Я долго думал об орлах,
Но спутал, кажется, их с мухами.

15 марта 1939 года


Врун

Вы знаете?
Вы знаете?
Вы знаете?
Вы знаете?
Ну, конечно знаете!
Ясно, что вы знаете!
Несомненно,
Несомненно,
Несомненно знаете!

Нет! Нет! Нет! Нет!
Мы не знаем ничего,
Не слыхали ничего,
Не слыхали, не видали
И не знаем
Ничего!

А вы знаете, что У?
А вы знаете, что ПА?
А вы знаете, что ПЫ?
Что у папы моего
Было сорок сыновей?
Было сорок здоровенных –
И не двадцать,
И не тридцать, –
Ровно сорок сыновей!

Ну! Ну! Ну! Ну!
Врешь! Врешь! Врешь! Врешь!
Еще двадцать,
Еще тридцать,
Ну еще туда-сюда,
А уж сорок,
Ровно сорок, –
Это просто ерунда!

А вы знаете, что СО?
А вы знаете, что БА?
А вы знаете, что КИ?
Что собаки-пустолайки
Научилися летать?
Научились точно птицы, –
Не как звери,
Не как рыбы, –
Точно ястребы летать!

Ну! Ну! Ну! Ну!
Врешь! Врешь! Врешь! Врешь!
Ну, как звери,
Ну, как рыбы,
Ну еще туда-сюда,
А как ястребы,
Как птицы, –
Это просто ерунда!

А вы знаете, что НА?
А вы знаете, что НЕ?
А вы знаете, что БЕ?
Что на небе
Вместо солнца
Скоро будет колесо?
Скоро будет золотое –
Не тарелка,
Не лепешка, –
А большое колесо!

Ну! Ну! Ну! Ну!
Врешь! Врешь! Врешь! Врешь!
Ну, тарелка,
Ну, лепешка,
Ну еще туда-сюда,
А уж если колесо –
Это просто ерунда!

А вы знаете, что ПОД?
А вы знаете, что МО?
А вы знаете, что РЕМ?
Что под морем-океаном
Часовой стоит с ружьем?

Ну! Ну! Ну! Ну!
Врешь! Врешь! Врешь! Врешь!
Ну, с дубинкой,
Ну, с метелкой,
Ну еще туда-сюда,
А с запряженным ружьем –
Это просто ерунда!

А вы знаете, что ДО?
А вы знаете, что НО?
А вы знаете, что СА?
Что до носа
Ни руками,
Ни ногами
Не достать,
Что до носа
Ни руками,
Ни ногами
Не доехать,
Не допрыгать,
Что до носа
Не достать!

Ну! Ну! Ну! Ну!
Врешь! Врешь! Врешь! Врешь!
Ну, доехать,
Ну, допрыгать,
Ну еще туда-сюда,
А достать его руками –
Это –
просто
Ерунда!

1930


Из дома вышел человек

Из дома вышел человек
С дубинкой и мешком
      И в дальний путь,
      И в дальний путь
Отправился пешком.

Он шел все прямо и вперед
И все вперед глядел.
      Не спал, не пил,
      Не пил, не спал,
Не спал, не пил, не ел.

И вот однажды на заре
Вошел он в темный лес.
      И с той поры,
      И с той поры,
И с той поры исчез.

Но если как-нибудь его
Случится встретить вам,
      Тогда скорей,
      Тогда скорей,
Скорей скажите нам.

1937


Inhalt:  >>

Ein schrecklicher Tod
Страшная смерть
 
Nachruf auf Kasimir Malevič
На смерть Казимира Малевича
 
Wir schließen unsre Augen
Мы закроем наши глаза
 
Ging Petrov einst in den Wald
Шел Петров однажды в лес
 
Ich schaute lange auf grünende Bäume
Я долго смотрел на зелёные…
 
Einer Frau die Uhr abgreifen
Красиво это, очень мило
 
Der wolllüstige Holzfäller
Сладострастный древоруб
 
Lange dachte ich an Adler
Я долго думал об орлах
 

Der Lügner
Врун
 
Ein Mann kam aus dem Haus heraus
Из дома вышел человек

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